VON INNEN, UNNEN UND ONNEN

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Wird die Welt gerechter, wenn man die Sprache umbaut? Die Grüne Annalena Baerbock will sogar die Gesetzestexte gendern. Auf diese Weise wird das Deutsche immer „länger“. ZEIT-Autor ZÉ DO ROCK hat einen Gegenvorschlag (aus: DIE ZEIT Nr. 32 / 5.8.2021)

„Was der FC Bayern in der Bundesliga ist, ist Deutsch in der Textlänge. (…) Das scheint zunächst etwas verwunderlich, sind doch die grundsätzlichen Wörter im Deutschen meist einsilbig: Baum, Stamm, Ast. Aber es kommen die Deklinationen dazu, die unökonomische Rechtschreibung – das deutsche Wort ‚tschechisch‘ hat 6 Laute, genauso wie das tschechische wort ‚český‘, dafür braucht der Tchesche 5 buchstaben, der Deutsche 11 –, und dann ist da noch eine gewisse Vorliebe für bürokratische Sprache. So schreibt man zum Beispiel gern ‚geschlossen‘, wo doch ‚zu‘ so einfach wäre.“

Hier geht es weiter zum Ursprungstext in der Sprachfassung des Autors

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