„Zwei Töne, ein Klang“

Liebes-Lyrik für den Hausgebrauch

Im weiten Raum

Wir beide sind in weitem Raum Und halten eng uns fest. Wir haben auf dem höchsten Baum Ein wunderbares Nest ……

Von dort erheben wir uns je Und je zu unsrem Flug In unbegrenzte, weite Höh‘ – Und kriegen nie genug

Wir lieben uns im weiten Raum / Und haben für uns Zeit / Wir leben unsren schönen Traum / In Glück und Zärtlichkeit.

Und ist uns auch das Leben HIER / In Grenzen eingeengt / Unendlich DORT ist das Revier – / Frei, hell und unbeschränkt.

Herbst

Ich liege nachts ohn‘ Rast und Ruh / Die Uhr schlägt drei, schlägt vier / Ich liege wach und denke: DU / Du liegst nicht neben mir.

Der Herbstwind trägt die Blätter fort / Auch du bist nicht mehr hier / Ich bin allein an finstrem Ort / und sehne mich nach dir

Der Winter naht uns kalt und lang / Der Wind weht ins Gesicht – / Die Kälte macht die Seele bang / Und wärmt die Glieder nicht

Komm zu mir zurück ganz schnell / Nimm mich in deinen Arm. / Dann ist es auch im Winter hell / Und es wird wieder warm.

Autumn Snow

Novemberschnee, bedeckst den Baum, der gestern noch die Blätter hielt, mit deinem Weiß, mit deinem Traum, der weise mir die Kälte stiehlt…

Deine leisen Flocken klingen warm / Und nehmen all das in den Arm / Was wurzelt und zum Himmel strebt / Was wächst, was sehnt, was liebt, was lebt.

Und jedes Flöckchen deckt mich zu, / singt dein Lied ganz leise, / Weht Worte auf die Reise, / Und jede Flocke sagt mir: DU!

Novemberschnee, bedecke still / Die Liebe, die nicht still sein will, / Bewahr die Wärme unter dir / Und mach aus ihm und mir ein WIR.

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